Stillpositionen

Jede Frau ist anders und empfindet anders. Es kann sein, dass du erst ausprobieren musst, bevor du eine Stillposition gefunden hast, die für dich angenehm und sich richtig anfühlt. 

Es braucht ein wenig Geduld, bist du ein eingespieltes Team mit deinem Baby bist. Du musst lernen, wie man richtig anlegt und dein Baby muss es ebenfalls lernen, wie man richtig aus Mamas Brust trinkt.

Es kann durchaus sein, dass es anfangs mühselig ist und schmerzt. Es kann sein, dass du keine Lust auf das Stillen hast und denkst das du es nicht schaffst. 

Ich kann dich beruhigen! Du wirst es schaffen und du wirst eine tolle Stillzeit haben!  Jetzt aber wieder zurück zum eigentlichen Thema dieses Berichts, nämlich über Stillpositionen. 

Solltest du Probleme beim Stillen haben, kannst du dich gern über meinen Bericht unter dem Reiter “Hilfe bei Stillproblemen” informieren. Dort findest du ein paar praktische Hilfsmittel, die dir die Zeit angenehmer machen. 

Es gibt viele verschiedene Positionen und Varianten, wie du dein Baby stillen kannst.  Auf der Homepage von medela erfährst du wertvolle Tipps rund um unterschiedliche Stillpositionen.

Hier kann ich dir aus eigener Erfahrung 5 meiner liebsten Stillvarianten erklären.

Position 1, Stillen in Rückenlage:
Du legst dich bequem auf dem Rücken und dein Baby liegt auf deinem Bauch und trinkt aus deiner Brust. Wahrscheinlich ist es für dich jedoch bequemer, wenn du deinen Oberkörper nur leicht zurück lehnst, und du ein weiches, aber stützendes Kissen hinter deinem Rücken liegen hast. So kannst du dein Baby wunderbar beim Trinken zusehen.

Position 2, Wiegehaltung: Du sitzt möglichst aufrecht, am besten mit einem Stillkissen hinter deinem Rücken und vor deinem Bauch. Du kannst dein Arm nun sehr gut auf dem Stillkissen abstützen um das Köpfchen deines Babys in deine Armbeuge zu legen.

Position 3, Rückenhaltung: Die Rückenhaltung war meine persönliche Lieblings-Stillposition. In dieser Position sitzt du aufrecht, gestützt durch das Stillkissen. Das Baby liegt auf dem Stillkissen neben dir. Du kannst deine Hand unter das Köpfchen deines Babys legen und somit dein Baby zu deiner Brust führen. Du kannst dein Baby sehr gut in dieser Stillposition beobachten.

Position 4, Seitenlage: Die Seitenlage ist sehr gut für nachts geeignet. Du legst dich auf die Seite, der Bauch deines Babys ist an dich angeschmiegt. Das Köpfchen ist auf Höhe deiner Brust. Dein Baby liegt auf der Seite und kann nun ganz entspannt aus deiner Brust trinken.

Position 5, “Hoppe-Reiter-Sitz”: Diese Position ist für ältere Babys gut geeignet. Du sitzt aufrecht und hast dein Baby auf deinem Schoß mit dem Gesicht zu deiner Brust. Du kannst mit Hilfe deiner Beine die Position gut händeln. Das Baby kann nun in der Aufrechten trinken.

Dein Baby ist satt und zufrieden, wenn es sein Händchen komplett geöffnet hat.

In den folgenden Büchern sind alle wichtigen Informationen rund ums Stillen ausführlich erklärt:

Auf Stillsesseln kommst du zur Ruhe und du kannst dein Baby wunderbar stillen. Du kannst in dem Sessel abschalten und relaxen. Deine Welt ist in diesem Moment nur bei deinem Baby. Genieße diese Zeit und nimm dir die Zeit. Was kann in diesem Moment wichtiger sein? Ganz wichtig: Lass dir Zeit beim Stillen. Es ist eure gemeinsame Zeit.

Dein Baby hat Bauchweh

Es kann sein, dass dein Baby unter Blähungen leidet, da sich der Verdauungstrakt in seinem Körper noch nicht angepasst hat. Das ist die sogenannte 3-Monats-Kolik. Viele Baby haben Schmerzen, ihnen tut der Bauch weh und sie weinen ununterbrochen. Es kann sein, dass dein Baby deine Brust verweigert, da es mit seinen Bauchweh zu kämpfen hat. Der Fliegergriff bewirkt oftmals Wunder.

Fliegergriff in Bauchlage

Es gibt glücklicherweise gegen die gemeinen Bauchschmerzen gut helfende Mittel. Du kannst deinem Babay Fenchel Tee kochen, ein Wärmekissen erhitzen und es ihm auf dem Bauch legen, cremst sein Bäuchlein mit einer Salbe (Babynos) oder einem Öl ein, oder gibst in einen Saft gegen den Schmerz (Lefax). Solltest du nicht stillen, kann es sein, dass der Trinkaufsatz der Flasche zu viel Luft ansaugt. Dein Baby schluckt Luft, dies kann zu vermehrten Bauchschmerzen kommen. Es gibt spezielle Anti-Kolik-Flaschen von Avent und MAM. Eine meiner Freundin hat beide Flaschen ausprobiert und war restlos begeistert von ihnen.