Das Babyzimmer

In diesem Bericht werde ich ausführlich auf das Babyzimmer eingehen. Es gibt unendlich viele Möbel und Accessoire für den Nachwuchs. Für die Industrie ein willkommenes Fressen, doch was benötige ich eigentlich in den ersten 6 Monaten für meine Baby? Das Babyzimmer sollte möglichst „reizlos“ gestaltet werden, also keine grellen Farben, wie beispielsweise Signalrot. Dezente Farben, wie ein helles gelb, hellgrau, hellgrün.oder ein hellblau sind wunderbar geeignet.

Ab wann sollte ich das Babyzimmer einrichten?

Das Babyzimmer einzurichten ist eine ganz aufregende und kreative Sache. Du kannst deiner Lust und Laune freien Lauf lassen. Überlege dir, welche Farbe das Zimmer haben sollte, ob Teppich, oder ein anderer Bodenbelag verlegt werden soll, ob du Gardinen haben möchtest, u.s.w. Du kannst das Babyzimmer jeder Zeit einrichten, da gibt es keine Beschränkungen. Ich persönlich habe die ersten 12 Schwangerschaftswochen gewartet, da dies die unsicherste Zeit während einer Schwangerschaft ist. Ab der 15 Schwangerschaftswoche habe ich mir dann Gedanken über die Farbwahl, etc. gemacht. Desweiteren habe ich mir viele Bilder im Internet angeschaut, um mich inspirieren zu lassen. Im Endeffekt ist es von Geschmack zu Geschmack unterschiedlich, entscheide so, wie du es am liebsten magst!

Dein Baby braucht anfangs ganz viel Wärme und Nähe von dir. Lass es bei dir im Raum schlafen, so bekommst du seine Geräusche mit. Besonders praktisch ist es, wenn dein Baby ein kleiner Nachtschwärmer ist. So kannst du sofort reagieren, wenn es trinken möchte und musst nicht schlaftrunken weite Wege zu ihm laufen. Ganz wichtig: Du kannst dein Baby nicht zu viel verwöhnen! Babys sind Traglinge. Sie sind voll und ganz auf dich angewiesen. Lass es nicht lange weinen und mach´ dich bei ihm bemerkbar, damit es weiß, dass du da bist.

Nachts ist es besonders wichtig, dass es dich riecht und spürt. Du kannst es in einem Beistellbett schlafen lassen. So ist die Nähe zu dir gegeben und du kannst es, wenn es trinken möchte zu dir holen. Bei uns hat sich das Babybay sehr bewert. Es ist sehr praktisch, da es sich an das Elternbett befestigen lässt. Solltest du einen nicht geeigneten Bettrahmen haben gibt es auch dafür eine Lösung (siehe Bild 2).

Alles rund ums wickeln

Besonders anfangs solltest du dein Baby häufig wickeln. Dazu ist es empfehlenswert einen Wickeltisch zu haben, damit du deinen Rücken und deine Bauchmuskeln schonst. Empfehlenswert ist es, dass du eine kleine Ablage am Rand des Wickeltisches hast. So kannst du eine kleine Schale mit warmen Wasser oder deine Feuchttücher und Pflegeprodukte neben die Wickelauflage stellen. Sehr praktisch sind die Wickeltische für das Badezimmer (siehe Bild 3). Für diese Modelle benötigst du keine Wickelauflage, da sie bereits gepolstert sind. Du kannst sie auf die Badewanne stellen und hast immer warmes Wasser zur Hand.

Solltest du wenig Platz haben eignet sich auch eine an der Wand zu befestigten Wickelauflage. Die kannst du nach Bedarf herunterklappen. Sie nimmt somit kaum Platz ein. Benutze eine weiche , abwaschbare Wickelauflage, oder eine Wickelauflage mit waschbaren Bezug. Häufig kommt es zu kleineren und größeren Missgeschicken, ich hatte immer ein zusätzliches Handtuch auf der Wickelunterlage liegen gehabt. Zusätzlich hatte über den Wickeltisch eine Wärmelampe angebracht. Meine Kinder haben die Wärme unter dem Heizstrahler geliebt, haben nicht gefroren und ich konnte sie in aller Ruhe wickeln und anziehen. Empfehlenswert ist so ein Heizstrahler nach dem Baden.

Ein weiteres Möbelstück für das Babyzimmer sollte ein geräumiger Kleiderschrank sein. Du brauchst Kleidung für dein Baby, Windeln und Tücher. Wir hatten einen von paidi, der hat uns jahrelange Treue erwiesen, aber auch günstigere Kleiderschränke sind durchaus möglich und für das Babyzimmer geeignet. Ein Kleiderschrank mit Schubladen und Regalböden hat sich bei uns bewährt gemacht. In den Schubladen kannst du Socke und Strumpfhosen verstauen, auf den Regalböden Hosen und Tücher legen und die Kleiderstange dient für Kleidungsstücke zum Aufhängen, wie Jäckchen, Strampler und Kleidchen. Praktisch für die Kleidungsstücke zum aufhängen sind Kinderbügel. Sie sind auf die Kleidung von Babys und Kindern abgestimmt und lassen sich gut handhaben. Wandaufkleber lassen sich auch wunderbar auf Möbel kleben, sie können weiße Möbelstücke farblich auffrischen und lassen sich spurlos wieder entfernen.

Gemütlichkeit für das Babyzimmer

Wenn dein Baby tagsüber schläft, kannst du es behutsam in ein Babybett legen. So lernt es sein Bett kennen und gewöhnt sich daran, dass es tagsüber in seinem Zimmer schläft. Ein Babyphone ist dafür sehr praktisch, da du dein Baby auch durch geschlossene Türen hören kannst. Die Babyphone von Avent kann ich sehr empfehlen. Sie haben eine sehr gute Reichweite und eine leichte Bedienung. Eine Bettumrandung macht die Umgebung kuschelig. Wenn du magst, kannst du auch einen Bett-Himmel verwenden, ist aber nicht unbedingt notwendig. Verwende möglichst keine Kissen und Decken im Bett.

Ein Schlafsack ist für das Baby angenehmer, da es warm bleibt und sich nicht freistrampeln kann. Wenn dein Baby etwas mobiler geworden ist, besteht außerdem die Gefahr, dass es unter die Bettdecke, oder unter das Kissen rutscht, es kann sein, dass es schwer Luft dadurch bekommt und sich nicht bemerkbar machen kann. Vermeide diese Gefahr und verwende Schlafsäcke! Dazu kannst du dich unter dem Reiter Babykleidung informieren. Ein Nachtlicht ist nützlich, wenn dein Baby in seinem eigenen Zimmer schläft und es nachts wach wird, weil es schlecht geträumt hat, oder es trinken möchte.

Dafür sind Nachtlichter für die Steckdose sehr praktisch, weil diese keine Batterie benötigen und stets leuchten werden. Bei vielen Babyphonen ist ein Nachtlicht jedoch schon verbaut. So hast du zwei Fliegen mit einer Klappe erwischt. Um das Zimmer ein wenig abzudunkeln empfehle ich Vorhänge, bzw. Gardinen. Die lassen das Zimmer noch gemütlicher wirken und haben zu dem noch den Nutzen das Tageslicht und die Wärme von der Sonne abzuschirmen.

Ab wann brauche ich einen Spielbogen?

Wenn dein Baby mobiler geworden ist, sich dreht, greift und Laute von sich gibt, brauchst du eine Spieldecke, oder einen Teppich, sowie einen Spielbogen. Diese Accessoires kannst du wunderbar in das Babyzimmer mit unterbringen. Dein Baby wird ca.ab dem 3. Monat anfangen zu greifen und „wacher“ zu werden. Ab der Zeit ist ein Spielbogen empfehlenswert. Er fördert die motorische Entwicklung deines Babys und lässt dein Baby neue Materialien und Geräusche tasten und hören.

Kleine Rasseln, Greiflinge und Plüschtiere machen das Spielvergnügen perfekt. Kleine Greiflinge üben das Greifen, Beißringe schulen den oralen Tastsinn und kleine Glöckchen schulen das Gehör. Kaufe jedoch nicht zu viel, dass kann dein Baby überfordern und es verliert schnell die Lust daran. Lege dein Baby anfangs nur für 5-10 Minuten unter den Spielbogen. Es wird dann schon genug davon haben und wahrscheinlich wieder zurück zu dir wollen. Ein Tipp: Sollten mehrere Greifgegenstände an dem Spielbogen hängen, biete deinem Baby erstmal nur eins an. Hänge die anderen Spielangebote über die Stange, an dem sie befestigt sind. Für den Anfang wird dein Baby mit der einen Sache gut beschäftigt sein.

Nach dem Spielen mögen die kleinen gern kuscheln und auf Mamas Arm einschlafen. Wenn du sie anschließend badest, tust du deinem Baby etwas Gutes. Die Kleinen lieben das Wasser, denn das war das erste Element, welches sie kennengelernt haben. Sie fühlen sich darin wohl und lieben das Gefühl der Schwerelosigkeit. Einen milden Badezusatz, oder auch einfach Muttermilch, oder Olivenöl lässt die Haut deines Babys geschmeidig. Nach dem baden trinken viele Babys besser, da sie im Wasser zur Ruhe gekommen sind.