Babynahrung

Babynahrung ist ein wichtiges Thema rund um dein Baby. Wenn du nicht stillen kannst, oder nicht möchtest gibt es hervorragende Milchpulver, die der Muttermilch sehr nahe kommen. Du musst kein schlechtes Gewissen haben, oder dir Vorwürfe machen, wenn es mit dem Stillen nicht klappen sollte. Deshalb bist du keine schlechte Mutter, ganz im Gegenteil!

Du tust alles für dein Baby, um es satt zu machen und das es ihm gut geht. Das Füttern mit der Flasche kann ebenso schön und körperbezogen sein, wie das Stillen. Das Baby kann ebenfalls ganz nahe an deinem Körper liegen und es wird die Trinkmahlzeit bei dir, in deiner Nähe genießen. Lass dir Zeit und versuche möglichst, dass dein Baby nicht zu viel Luft durch den Trinkaufsatz saugt. Für dieses Problem haben sich Philips Avent und MAM eine sehr gute Lösung einfallen lassen. Flaschen mit speziellem Sauger gegen Babykoliken. Die Flaschen sind nicht nur für Milchnahrung gedacht, du kannst sie ebenso mit Fencheltee bei Bauchweh befüllen. Ein absolutes Muss für alle Mamas und für alle Babys!

Du kannst dein Baby die ganze Zeit über mit Pre-Nahrung füttern. Dieses Milchpulver ist am bekömmlichsten und gibt deinem Baby genug Energie zum wachsen und um glücklich zu sein. Ich habe mit Pre-Nahrung sehr gute Erfahrung gemacht, sodass ich komplett auf die fortführenden Produkte verzichten konnte. Auch hier ist es deine eigene Entscheidung, welches Produkt du deinem Baby füttern möchtest. Mein Baby hat während einer Stillpause das Milchpulver von Bebivita und Aptamil sehr gut angenommen. Es scheint ihm geschmeckt zu haben, es hatte auch keinerlei Bauch-Beschwerden.

Es gibt auch in der Pre-Nahrung zwei Unterschiede: 1. Pre Anfangsmich, 2. Pre HA Anfangsmilch. HA bedeutet „Hypoallergen“ und heißt soviel wie allergenfrei. Wenn du, oder dein Mann unter einer Allergie leidst, solltest du besser auf dieses Produkt zurückgreifen. Es hat spezielle Abwehrstoffe und verringert das Risiko einer Allergie.

Sobald du merkst, dass dein Baby von der Milch allein nicht mehr satt wird, kannst du ihm Brei anbieten. Dies sollte jedoch nicht vor Ende des dritten Monats erfolgen, da die meisten Koliken etwa drei Monate andauern und du möglichst in der Zeit wenig Abwechslung in die Nahrung einbringen solltest. Dein Baby muss sich erstmal an die Nahrung und Inhaltsstoffe gewöhnen, da kann das Bäuchlein ab und an zwicken. Fencheltee und Wärme schafft meist das Zwicken im Bauch zu mindern. Auch der Fliegergriff wirkt wahre Wunder. Unter dem Reiter „Stillpositionen“ kannst du dich über mögliche Hilfsmittel bei Bauchweh informieren. Hier jedoch nochmal ein paar nützliche Produkte gegen das Zwicken im Bauch.

Es ist Zeit für den ersten Brei

Dein Baby hat sich an die Nahrung gewöhnt und wächst von Tag zu Tag ein Stückchen mehr. Du merkst, dass es mehr trinken möchte und die Abstände der Mahlzeiten kürzer werden. Dann wird es Zeit für den ersten Brei. Fange möglichst mit einem Brei an, der nur eine Sorte Gemüse verwendet. Idealer Weise mit Karotte, oder Pastinake. Die erste Woche fütterst du deinem Baby maximal drei bis vier Löffel und steigerst die Menge wöchentlich. Dein Baby wird es anfangs sicher komisch finden und wird mit seiner Zunge den Brei aus seinem Mund schieben. Versuche es immer und immer wieder. Nach einiger Zeit hat es verstanden, dass man den Brei schlucken kann und wird schon bald einen ganze Mahlzeit auf essen wollen.

Wie man auf dem Bild sieht hat es meinem Baby sehr gut geschmeckt. Ich habe oft Brei selber gekocht und eingefroren. Jedoch gab es Tage, an denen ich sehr müde und geschafft war, sodass ich auf Brei im Gläschen zurück gegriffen habe. Diesen Brei hat mein Baby regelrecht verschlungen. Es hat ihm gut getan und ich hatte ein glückliches und zufriedenes Baby auf dem Arm. Alle meine drei Kinder haben des häufigeren Babygläschen bekommen. Es hat die Zeit oftmals nicht zugelassen, dass man frisch kocht. Arzt-Termine, Baby-Treffs, Still-Treffs, Baby-Schwimmen, Baby-Massage, etc. all das hat Zeit in Anspruch genommen. Umso glücklicher war ich, dass ich die Möglichkeit der Babygläschen hatte. Ich habe hauptsächlich Hipp und Bebivita gefüttert. Die Kost mochten meine Kinder am Liebsten und haben den Brei gut vertragen.

Abend-Brei im Glas und zum Anmischen

Zum Abend hin habe ich dann Milchbrei gefüttert. Die haben sehr gut satt gemacht und haben mein Baby schlafen lassen. Es gibt sie auch in Gläschen, oder in Pulverform. Beide habe ich ausprobiert und beide Produkte wurden gern gegessen. Die Abend-Breie von Bebivita und Hipp sind sehr bekömmlich und sind nicht so fest, wie die Produkte zum anmischen. Das Pulver von Alete ist schön cremig, ein Schuss mehr Milch lässt es nicht ganz so fest sein. Ich kann die Produkte sehr empfehlen, alle sind bekömmlich, leicht herzustellen und dem Baby schmeckt es!